Vorgehensweise

Ausgehend von bereits bestehenden nationalen und internationalen Strategien, Programmen und Vereinbarungen zur nachhaltigen Ressourcennutzung sowie den Erkenntnissen zu den Grenzen der ökologischen Tragfähigkeit des Planeten („planetary boundaries"), wird das Projektteam unter Einbindung internationaler Expertinnen und Experten die wissenschaftliche Basis für die Ableitung von Zielen für eine nachhaltige Ressourceninanspruchnahme vertiefen. Der Fokus wird auf der Nutzung biotischer und abiotischer Rohstoffe, Wasser und Fläche liegen.

Die wissenschaftliche Diskussion im Rahmen von IntRESS soll Vorschläge für  globale, qualitative und quantitative Zielräume eines stark reduzierten Ressourcenverbrauchs in allen drei Kategorien bis 2050 hervorbringen.

Das Projekt IntRESS soll zur Debatte über die Notwendigkeit der Erhöhung der Ressourceneffizienz und zum Erreichen einer internationalen Ressourcenschutzpolitik beitragen. Dazu untersucht das Projekt geeignete politische Prozesse („windows of opportunity“), prüft die Machbarkeit einer internationalen Regierungskonferenz sowie einer internationalen Konvention für nachhaltige Ressourcennutzung und diskutiert die Bewirtschaftung von natürlichen Ressourcen als globale ­Gemeingüter („common goods“).

Um die Projektziele umzusetzen, führt das Projektkonsortium unter anderem folgende Aktivitäten durch:

  • Wissenschaftliche Workshops mit Expertinnen und Experten aus den Themenbereichen Rohstoffe, Wasser und Fläche zur Diskussion der im Projekt erarbeiteten Vorschläge zu Zielen für eine nachhaltige Ressourceninanspruchnahme.
  • Stakeholder-Workshops mit wesentlichen ­Stakeholder/innen zur politischen und gesellschaftlichen Diskussion der Projektergebnisse und zur Umsetzung einer internationalen Ressourcenpolitik.
  • Workshops im Rahmen der Weltressourcenforen (WRF) in Arequipa, Peru 2014 und in Davos, Schweiz 2015.
  • Einrichtung und regelmäßige Treffen einer Projektarbeitsgruppe bestehend aus dem Auftragnehmer-Konsortium und dem Auftraggeber.